PROJEKTE UND PARTNER


nanoEfficiency
Einen Beitrag zur Trinkwasserversorgung in Krisengebieten und ländlichen Räumen in Schwellenländern könnte zukünftig das Ergebnis des Projekts Nanoefficiency leisten. Entwickelt wurde ein Mikrofiltermodul, das sich besonders gut zur Integration in transportable Systeme zur Trinkwasseraufbereitung eignet. Die Besonderheit ist, dass sich auf dem Filter – im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten – mit dem Gebrauch fast keine Foulingschichten bilden, die zu einer Verschlechterung der Filtrationsleistung führen. Mit dem neuartigen Beschichtungsverfahren, das die Projektpartner von Nanoefficiency entwickelt haben, können nanofeine Coatings auf Mikrostrukturen und Mikrobauteilen aufgebracht werden ohne die Mikrogeometrie und Funktion der Bauteile zu zerstören. Die innovative Beschichtung für Wasserfilter zeichnet sich dadurch aus, dass sie katalytisch Verschmutzungen zersetzen kann und zudem antikorrosiv wirkt. Bei der Entwicklung wurden die aktuellen Forschungsergebnisse zur Ökotoxizität von Nanopartikeln berücksichtigt. mehr Info


nanoPurification
Weltweit ist Wasser eine begrenzte Ressource, die nicht immer und überall in beliebigen Mengen zur Verfügung steht. In zunehmendem Maße können Flüsse und das Grundwasser zudem Mikroverunreinigungen, wie etwa PFT, Medikamente oder Umwelthormone enthalten. Durch den Fortschritt in der Analytik können diese Stoffe heute in Konzentrationsbereichen nachgewiesen werden, die bisher nicht zugänglich waren. Ein der große Herausforderungen unserer Zeit ist es, Verfahren und Technologien zu entwickeln, die dazu beitragen, Trinkwasser weiterhin in hervorragender Qualität und zu erschwinglichen Preisen bereitzustellen. Die zentrale Idee von nanoPurification war es, ein Hybrid-System aus Filtration und Dekontamination (nanoPur) der biologischen Klärstufe nachzuschalten oder zur Trinkwasseraufbereitung zu verwenden, das zuverlässig Spurenstoffe entfernt. mehr Info


PulsClean
"2030 werden 47% der Weltbevölkerung in Gebieten mit gravierenden Wasserproblemen leben" (UN World Water Development Report 3, 2009). Vor diesem Hintergrund steigt die Nachfrage nach maßgeschneiderten Filtersystemen. Solche Filter können vor allem in dezentralen Wasseraufbereitungsanlagen mit relativ geringen Durchsätzen aber hohen Ansprüchen an Robustheit, Langlebigkeit und einfache Bedienung Einsatz finden. Vor diesem Hintergrund wird in dem Forschungsvorhaben PulsClean ein neues laserbasiertes Herstellverfahren zur Entwicklung von neuartigen Laserfiltern entwickelt. mehr Info


S-Sieve
Manche Rohstoffe gelten als besonders bedeutend, da sie für wirtschaftlich relevante Technologien notwendig sind. Dazu gehören zurzeit die Seltenerdmetalle. 97 % der Seltenerdmetalle (SEM) wurden 2009 weltweit von China gefördert - fast die Hälfte davon in illegalen Betrieben, schätzt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover - wobei große Mengen an Rückständen mit giftigen, teilweise radioaktiven Abfällen anfallen. 2010 schränkte das Land die Ausfuhr drastisch ein - offiziell aus Gründen des Umweltschutzes. Fachleute im Westen vermuten aber, man wolle die Rohstoffe, denen eine Schlüsselrolle in vielen Technologien zukommt, in China selbst nutzen. Die Verknappung strategischer Metalle, ihre hohe Importabhängigkeit sowie die unzureichenden Recyclingraten für SE-Elemente sind Motivation für das Forschungsprojekt. S-Sieve will strategische Metalle mittels Biokompositfiltern aus hochselektiven Proteinen (S-Layern), die auf metallischen Mikrosieben immobilisiert werden, zurück gewinnen. mehr Info
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